Als Pickel bezeichnet man allgemein kleine Hauterhebungen, welche durch verschiedene Ursachen entzündet oder gereizt wurden. Es gibt verschiedene Bezeichnungen für die einzelnen Formen der Hautunreinheiten. Weist die Haut besonders viele Pickel und entzündliche Herde auf, so spricht man von Akne, welche wiederum in verschieden Arten aufgeteilt werden kann.

Wie Pickel entstehen

Pickel wie auch Akne entstehen durch eine gestörte Funktion der Talgdrüse oder durch beschädigte und verstopfte Haarfollikel Öffnungen. In den Öffnungen sammelt sich Talg an, welcher nicht abfließen kann und so Komedone, so genannte Mitesser, bildet. Werden hier zusätzlich abgestorbene Hautschüppchen eingelagert, können sich die entsprechenden Hautstellen entzünden und eiterige Pickel hervor bringen.

Menschen, welche eine Überproduktion an Talg haben, leiden nicht nur unter fettiger Haut, sondern auch vermehrt unter Pickeln. Die Akne beginnt für gewöhnlich mit Komedonen, welche in der Regel entweder offen oder geschlossen vorliegen. Die bekannten schwarzen Mitesser sind offene Komedone, welche durch Oxidation mit Sauerstoff eingefärbt wurden. Bei geschlossenen Komedonen sieht man den weißlichen Talg durch die dünne Hautschicht scheinen, was das typische Aussehen der Pickel widerspiegelt.

Pickel im Gesicht

Pickel im Gesicht

Akne Formen

Die bekannteste Form der Akne ist die Acne vulgaris, welche überwiegend in der Pubertät erstmals auftritt. Sie äußert sich durch rötliche und entzündete Pickel Herde, welche Gesicht, Oberkörper und Rücken bedecken können. Diese Form der Akne tritt aufgrund einiger Sexualhorme auf und legt sich etwa ab dem 30. Lebensjahr. Eine weitere Variante der Hormon bedingten Akne ist die Acne tarda, welche bei Erwachsenen ab dem 25. Lebensjahr vorkommt. Hier können auch Stoffwechselerkrankungen eine Rolle spielen.

Zudem können Pickel und Akne nach ihrem Aussehen unterschieden werden. Die leichteste Stufe der Akne ist die Acne comedonica, welche sich überwiegend durch Komedone kennzeichnet. Bei der Acne papulo-pustulosa sind überwiegend Papel und Pusteln sichtbar.

Die Behandlung

Pickel müssen von ihrem überschüssigen Talg befreit werden, damit sich die Haut normalisieren kann. Reinigung ist somit das höchste Gebot. Zur äußeren Behandlung stehen mehrere Präparate und Wirkstoffe zur Auswahl. Zu den beliebtesten Anwendungen gehören Zinkpasten, Salicylsäure oder Cremes mit Fruchtsäure oder Linolsäure. Zudem können Medikamente helfen, welche auf den Hormonhaushalt einwirken, sowie Bakterien bekämpfen und die Talgproduktion vermindern. In jedem Fall sollte ein Hautarzt aufgesucht werden, falls die Pickel die Überhand ergreifen oder eine Akne vorliegt.

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