Während es sich bei Warzen um Hautwucherungen handelt, weisen Pickel einen mit Eiter gefüllten Entzündungsherd auf, der bei Druck schmerzt. Die meisten Warzenarten verursachen hingegen keine Schmerzen.

Übertragung und Vermehrung

Auslöser für das Auftreten von Warzen sind Infektionen mit humanen Papillomviren – kurz HPV-Viren. Sie werden von Mensch zu Mensch übertragen oder durch verunreinigte Gegenstände verursacht. Der Virus dringt in winzige Hautrisse ein und vermehrt sich in den Zellkernen. Wenn an der Warze gekratzt oder gedrückt wird, kann es zu einer Streuung kommen.

Welche Warzentypen gibt es?

  • Gewöhnliche Warzen sind am häufigsten. Sie können erbsengroß werden und haben eine rauhe Oberfläche. Besonders Finger, Handflächen und das Gesicht sind betroffen.
  • Kleiner und flach sind die Flachwarzen, die verstärkt bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Sie sind hautfarben, grau-gelb oder bräunlich.
  • In der Gruppe der Fußsohlenwarzen, unterscheidet man Mosaik-und Dornwarzen, wobei letztere aufgrund ihres Wuchses in die Tiefe sehr heftige Druckschmerzen auslösen können.
  • Die hochansteckenden Feigwarzen befallen die Geschlechtsorgane oder den Analbereiches. Da ein Zusammenhang mit verschiedenen Unterleibskrebsarten bestehen kann, sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden.
  • Die bräunlich-schwarzen Alterswarzen treten vermehrt ab dem 50ten Lebensjahrauf und können die Größe einer Bohne erreichen. Da sie nicht durch Viren verursacht werden, sind sie nicht ansteckend.

 

Konsequente Warzenbehandlung

Die Behandlung von Warzen ist immer abhängig von ihrer Art, ihrer Häufung und der betroffenen Körperstelle. Wer sich darüber genauer informieren möchte, wird auf www.medizin-blog.net/aktuell-im-fokus/warzenarten/ viele nützliche Informationen finden. Ob ein Organismus die HPV-Viren abtötet und die Warzen dadurch von selbst verschwinden, ist abhängig vom Immunsystem. Darauf basiert die WIRA-Therapie, eine Infrarotbehandlung, die das umliegende Hautgewebe erwärmt und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Eine Behandlung mit Tinkturen oder Pflastern, wird vor allem bei einfachen Warzen und Flachwarzen angewendet. Eine Vereisung von Warzen mittels Stickstoff tötet das Warzengewebe ab, die Hautknubbel fallen nach einigen Tagen ab.

Auche eine OP kann helfen

Bei einer Häufung von Warzen, vor allem bei den tiefgehenden Dornwarzen, können operative Maßnahmen notwendig werden. Wichtig ist in jedem Fall, die Behandlung konsequent durchzuführen und nicht vorzeitig abzubrechen, da sonst das Risiko eines erneuten Warzenbefalls ansteigt.