Bei Akne Inversa handelt es sich um eine Erkrankung der Haut. Sie tritt meistens in den großen Beugeregionen auf, wie zum Beispiel unter den Achseln, im Genitalbereich oder in der Leistenregion. Diese Form der Akne sollte nicht unbehandelt bleiben, da sie sonst einen chronischen Verlauf nimmt. Das bedeutet, dass Akne Inversa die komplette Haut und das Unterfettgewebe erfasst und sogar zerstören kann. Dabei kommt es zu großflächigen Narben und Fistelgänge. Darüber hinaus treten immer wieder neue Entzündungen auf, die starke Schmerzen auslösen.

Die Ursachen der Krankheit:

Warum Akne Inversa entsteht ist nicht genau bekannt. Allerdings gibt es einige Faktoren, welche die Entstehung der Krankheit begünstigen können. Dazu gehört das Rauchen und Übergewicht. Bei zu viel Gewicht weicht die Haut durch aufeinanderliegende Hautschichten auf und kann Akne Inversa hervorrufen. Auch durch vermehrtes Schwitzen kann die Krankheit verursacht werden. Ebenfalls zählen genetische Faktoren zu den möglichen Ursachen, gerade wenn die Krankheit in der Familie schon häufiger vorkam. Außerdem kann die Krankheit durch bakterielle Infektionen hervorgerufen werden bzw. den Verlauf beeinträchtigen.


Die Folgen der Krankheit:

Entzündungen die bei Akne Inversa auftreten sind meistens sehr schmerzhaft. Wenn die Entzündungen größer sind, können zusätzlich Lymphknotenschwellungen, Kopfschmerzen und Fieber entstehen. Wenn die Blutgefäße dadurch zerstört wurden, kann es sogar zu Einblutungen kommen. Sollten dann noch Bakterien in die Blutgefäße eindringen, besteht die Gefahr einer Sepsis. Jedoch ist das längst nicht alles, denn Akne Inversa kann auch eine psychische Belastung für den Patienten sein. Verlust des Arbeitsplatzes, sozialer Rückzug und Depressionen sind keine Seltenheit.

Die Symptome:

Die Krankheit macht sich zunächst durch große, dunkle und erbsengroße Mitesser sowie Knoten bemerkbar. Diese werden dann zu wulstartigen Eitergeschwüren und entwickeln sich stets weiter. Außerdem kommt es zu Eiteransammlungen, die sich entleeren können. Dabei entsteht ein Sekret aus Eiter und Talg das sehr streng riecht. Darüber hinaus bilden sich an den alten entzündeten Stellen Narben.

Die Behandlung:

Akne Inversa kann am erfolgreichsten durch eine Operation behandelt werden. Dabei werden alle Infektbereiche mit einem Skalpell oder Laser entfernt. Bei der Operation können Löcher entstehen, die jedoch durch das Verschieben der Haut geschlossen werden. Sollte erkranktes Gewebe zurückbleiben, kann es zu einem Rückfall kommen.